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Verbrechen gegen das Kindswohl – eine Meta-Analyse

➤ Einlass: 17:00 Uhr

28. Juni 2024 19:00 - 21:00 s'Reiwerle, Flitschberg 7, 76855 Annweiler am Trifels

Vor wenigen Wochen wurde die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) vom deutschen Bundeskriminalamt veröffentlicht, die einen Gesamtanstieg der bekannten Fälle von 5,5 % mit einer AQ von 58,4% aufweist.

In den Vordergrund fast aller (alten) Medienberichten standen der deutliche Anstieg der Wohnungseinbrüche (+18%) und die hohe Zahl der Gewaltkriminalität (rund 215.000 Fälle). Fälle der sexuellen Gewalt, insbesondere der sexuellen Gewalt gegen Kinder fanden kein spürbares Medienecho, obwohl erst am 30.10.2023 das BKA ein (künftig jährlich erscheinendes) „Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen“ herausgab und Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte:

„Das Bundeslagebild zeigt deutlich das entsetzliche Ausmaß von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Kinder sind die Verwundbarsten in unserer Gesellschaft. Sie zu schützen, hat für mich höchste Priorität. Wir müssen alle Mittel des Rechtsstaats nutzen und optimieren, um junge Menschen besser zu schützen. Kein Täter darf sich sicher fühlen, kein Opfer ohne Hilfe bleiben. Hinzuschauen und zu handeln, wann immer Gefahren für Kinder drohen – das ist eine zentrale Aufgabe des Staates. Das BKA hat mit dem Lagebild ein sehr gutes Instrument geschaffen, hier genauer hinzuschauen.“

Dennoch stieg die Zahl der kinderpornografischen Inhalte gem. § 184b StGB auf 42.075 Fälle (+7,4 %), die Zahl der jugendpornografischen Inhalte gem. § 184c StGB sogar auf 6.746 Fälle (+32,1%). Die Bandbreite der Delikte zum Nachteil des Kindswohls ist enorm groß und reicht von psychischer, verwahrlosender, physischer Gewalt gegen Kinder bis hin zum sexuellen Missbrauch von Kindern und Produktion/Handel mit Missbrauchsabbildungen von Kindern, selbst bis zum Kinder-/Organhandel und (rituellem) Kindsmord.


Uwe Kranz, ehemaliger Präsident des Thüringer Landeskriminalamtes hat fast sein ganzes Berufsleben, immerhin mehr als ein halbes Jahrhundert, dem Kampf gegen diese Verbrechen gewidmet, auf nationaler und internationaler Ebene, sowohl präventiv als auch repressiv. Er wird die Kriminalitätsphänomene beleuchten, den aktuellen Stand der Bekämpfungs-Strategien beschreiben und einen Blick auf die künftige Entwicklung werfen. Sein Motto: „Wehret den Anfängen“ (principiis obsta, Ovid). Sein Vorbild: Gustav Heinemann: „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt.“

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Veranstalterinformationen (klicken zum Aufklappen)

Veranstalter: Daria Szmelter, dszmelter@live.de

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